Radioprogramm

Deutschlandfunk

Jetzt läuft

Nachrichten

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

05.30 Uhr
Nachrichten

05.35 Uhr
Presseschau

Aus deutschen Zeitungen

06.00 Uhr
Nachrichten

06.30 Uhr
Nachrichten

06.35 Uhr
Morgenandacht

Gedanken zur Woche Pfarrer Stephan Krebs, Darmstadt Evangelische Kirche

06.50 Uhr
Interview

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Presseschau

Aus deutschen Zeitungen

07.15 Uhr
Interview

07.30 Uhr
Nachrichten

07.35 Uhr
Börse

07.56 Uhr
Sport am Morgen

08.00 Uhr
Nachrichten

08.10 Uhr
Interview

08.30 Uhr
Nachrichten

08.35 Uhr
Wirtschaftsgespräch

08.47 Uhr
Sport am Morgen

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Die deutsch-amerikanische Künstlerin Eva Hesse gestorben

09.10 Uhr
Europa heute

09.30 Uhr
Nachrichten

09.35 Uhr
Tag für Tag

Aus Religion und Gesellschaft

10.00 Uhr
Nachrichten

10.08 Uhr
Lebenszeit

Corona und seine Folgen Was wir aus der Krise lernen können Am Mikrofon: Daniela Wiesler Hörertel.: 00800 - 4464 4464 lebenszeit@deutschlandfunk.de

10.30 Uhr
Nachrichten

11.00 Uhr
Nachrichten

11.30 Uhr
Nachrichten

11.35 Uhr
Umwelt und Verbraucher

11.55 Uhr
Verbrauchertipp

Garten retten bei Trockenheit

12.00 Uhr
Nachrichten

12.10 Uhr
Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

12.30 Uhr
Nachrichten

12.50 Uhr
Internationale Presseschau

13.00 Uhr
Nachrichten

13.30 Uhr
Nachrichten

13.35 Uhr
Wirtschaft am Mittag

13.56 Uhr
Wirtschaftspresseschau

14.00 Uhr
Nachrichten

14.10 Uhr
Deutschland heute

14.30 Uhr
Nachrichten

14.35 Uhr
Campus & Karriere

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Corso - Kunst & Pop

15.30 Uhr
Nachrichten

15.35 Uhr
@mediasres

Im Dialog

15.52 Uhr
Schalom

Jüdisches Leben heute

16.00 Uhr
Nachrichten

16.10 Uhr
Büchermarkt

16.30 Uhr
Nachrichten

16.35 Uhr
Forschung aktuell

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Wirtschaft und Gesellschaft

17.30 Uhr
Nachrichten

17.35 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Nachrichten

18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

19.04 Uhr
Nachrichtenleicht - der Wochenrückblick in einfacher Sprache

aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

19.09 Uhr
Kommentar

19.15 Uhr
Auf den Punkt: ZEIT-Forum Wissenschaft

ZEIT-Forum

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Das Feature

Ruth, Robert, René Eine Künstlerfamilie in Ostberlin Von Ulrike Bajohr Regie: Fabian von Freier Produktion: Dlf 2019 Renés Haare sind zu lang. Sein Vater Robert muss zum Schuldirektor. Roberts Haare sind noch länger. Der Direktor gibt auf: Künstler! Narrenfreiheit! So einfach ist das nicht, sagt Ruth und dichtet: "Ich will was ich will aber was ich will kann ich nicht." Ruth, René und Robert wollen gute Staatsbürger sein. Und frei in dem, was sie tun. Robert Rehfeldt starb, ehe er daheim Anerkennung fand. Draußen, in der Kunstwelt, war er mit seiner Mail Art längst berühmt. René Rehfeldt lernte bei seinem Vater die grafischen Techniken. Er leitet heute die Druckwerkstatt an der Universität der Künste Berlin. Es ist die Hochschule, an der Robert Anfang der 1950er-Jahre studierte, bevor er in den Osten der Stadt ging - weil ein Künstler im Westen noch schlechter lebte. Im Osten traf er Ruth Wolf, schön, still und eigensinnig. Sie hütete das Kind, assistierte dem Mann, verdiente da und dort etwas dazu, malte - und kreierte die "typewritings". 2017 fand sie sich mit ihrer Schreibmaschinenkunst auf der documenta wieder. 27 Jahre nachdem sie damit aufgehört hatte. Niemand hatte mehr an ihren Durchbruch geglaubt, am wenigsten sie selbst. Ruth, Robert, René

21.00 Uhr
Nachrichten

21.05 Uhr
On Stage

History An Blues erkrankt Magic Frankie & The Blues Disease Aufnahme vom 7.5.1994 aus dem Forum, Leverkusen Am Mikrofon: Leo Gehl In den späten 80er- und frühen 1990er-Jahren zählte der Gitarrist, Sänger und Bluesharp-Spieler Magic Frankie zu den großen Hoffnungen des Blues - nicht nur in seiner Heimat, den Niederlanden, wo er maßgeblich zum Bluesrevival beitrug. Im Alter von 12 Jahren fing Frank van den Bergh an, Gitarre zu spielen und wusste bald, wo er musikalisch hin wollte: zum modernen elektrischen Blues der 1950er-Jahre. Derart geschult an den Bluesaltmeistern aus Chicago, begeisterte sein flüssiges Spiel mit singendem Gitarrensound, den man damals eher von Größen wie Albert Collins kannte. Bei einer gemeinsamen Tour im Jahr 1989 adelte ihn sogar der große B.B. King mit den Worten: "Your group really plays my kind of blues." Ein größeres Kompliment kann es kaum geben! Doch gesundheitliche Probleme beendeten jäh die internationale Karriere des Holländers, und Frankie zweifelte, es war ihm die Magie abhanden gekommen. Inzwischen ist er wieder zurück im Geschäft, und wenn man dieses Konzert aus dem Jahr 1994 hört, wird klar: Die Blues-Krankheit ist unheilbar und das ist gut so!

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Milestones - Bluesklassiker

B.B. King "Live at the Regal" (1965) Am Mikrofon: Tim Schauen B.B. King (geb. 1925) aus Indianola, Mississippi, hatte Ende der 1940er-Jahre erste Aufnahmen gemacht, stand im Sun Studio in Memphis, bevor Elvis Presley dort war, und hatte sich als Gitarrist und Sänger einigen Ruhm erarbeitet. Anfang der 1960er-Jahre geriet die Karriere des US-Amerikaners, dessen Mutter früh starb und der sich im Alter von 14 Jahren als Baggerfahrer durchschlagen musste, jedoch ins Stocken: Das schwarze Publikum war allmählich vom Blues, der Musik seiner Eltern, gelangweilt. Doch der 21. November 1964 sollte vieles ändern: B.B. King trat im Regal Theater auf, einem Klub im Chicagoer Stadtteil Southside, das Konzert erschien am 1. Mai 1965 als Live-Album, und mit "Live at the Regal" löste King indirekt die "British Blues Explosion" aus, denn das junge europäische, weiße Publikum war ganz wild auf diesen Sound aus Übersee. Stargitarrist Eric Clapton hatte viele Licks von Albert, B.B. und vor allem von Freddie King in sein Repertoire aufgenommen und amerikanische Blues-Musik in Europa bekannt gemacht, und bald spielte er mit seinem Vorbild - das dadurch zum Weltstar und König des Blues wurde. "Live at the Regal" enthält u.a. mit "Every day I have the blues" und "Sweet little angel" Songs, die King bis zu seinem Tod im Jahr 2015 immer wieder spielen sollte, und auch sein Gitarrensound, die lyrische Phrasierung mit dem typischen aus dem Handgelenk geschüttelten Vibrato sollte sich seit 1965 nicht mehr ändern. Warum auch? So also steht das Album als Schlüsselmoment für die Karriere von B.B. King - und für den Blues insgesamt.

22.50 Uhr
Sport aktuell

23.00 Uhr
Nachrichten

23.10 Uhr
Das war der Tag

Journal vor Mitternacht

23.53 Uhr
Presseschau

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Blue Crime

Verfluchtes Licht Von Lukas Holliger Komposition: Andreas Bernhard Regie: Mark Ginzler Mit Martin Engler, Robert Dölle, Annette Strasser, Holger Kunkel, Tanja Schleiff, Elias Eilinghoff, Dirk Glodde, Florian von Manteuffel u.a. Produktion: SRF 2017 Länge: ca. 54' Basel im Herbst 1989. Eines Nachts stolpert der abgewrackte Privatdetektiv Heiner Glut über einen alten Bekannten - und in eine multilaterale Spionagegeschichte hinein. Kalter Krieg à la Suisse. Nachts streunt Heiner Glut durch Basel und jagt entlaufenen Katzen hinterher. 200 Franken Finderlohn pro Exemplar - nur so kann er sich als meist arbeitsloser Detektiv die teuren Medikamente gegen seine Lichtallergie leisten. Bei der Polizei wurde Glut nämlich gefeuert, nachdem er seinem Chef Hess einen Finger weggeschossen hatte. Als Glut auf einem seiner Streifzüge zufällig auf seinen ehemaligen Kollegen Urs Zeller trifft und erfährt, dass die Kripo im Mordfall Finzi im Dunkeln tappt, beschließt er zu ermitteln. Die Sekretärin Hanna Finzi wurde beim Aktenkopieren brutal erschlagen, im Untergeschoss des Direktionsgebäudes des Pharmariesen Zondas AG. Alles weist auf ein Liebesdrama hin. Bis der Bürotechniker Hans Wirz, der ehemalige Lebensgefährte der Toten, Glut ein zerfleddertes Stück Papier zuspielt: einen Vertrag zwischen der Zondas AG und der Staatsführung der DDR über Medikamentenlieferungen in großem Umfang. Der Konzern hat nicht nur das Handelsembargo umgangen, sondern auch seine neuen Präparate an ahnungslosen DDR-Patienten getestet und tödliche Nebenwirkungen vertuscht! Seine Erkenntnisse bescheren Glut höchst unangenehme Begegnungen mit dunklen Gestalten, denn Stasi und CIA mischen längst mit und hören sich gegenseitig ab. Für Glut persönlich ist das Pikante an der Situation, dass auch seine alte Liebe Jasmina Hess in den Fall Finzi verwickelt ist. Das Hörspiel erhielt den ARD Online Award, den Publikumspreis der ARD Hörspieltage 2017.

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

Jazz Bebop, Blues, Barock - zum 100. Geburtstag des Pianisten John Lewis Der kapriziöse Großmeister - Pianist Keith Jarrett wird 75 Am Mikrofon: Michael Kuhlmann Das Modern Jazz Quartet war die am längsten bestehende Formation der Jazzgeschichte. Es trug die Botschaft des Jazz in Konzertsäle und bürgerliche Wohnzimmer der ganzen Welt. Musikalischer Kopf war der Pianist John Lewis. Am 3. Mai wäre er 100 Jahre alt geworden. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Modern Jazz Quartet aus dem Umkreis der brodelnden Dizzy Gillespie Big Band hervor. Es wurde zum Inbegriff von Ausgewogenheit und Mäßigung im Jazz. Lewis selbst dehnte seine Bandbreite weiter aus: Er spielte Bachs "Wohltemperiertes Klavier" auf Platte ein und wusste ebenso an der Seite von Charlie Parker, Lester Young und Miles Davis zu überzeugen - schon in jenem Davis-Nonett, das 1949 dem Jazz neuartige, coole Impulse gab. Seine Solo-Konzerte sind Legende, seine Bands Meilensteine, sein spielerisches Niveau extraordinär: Am 8. Mai konnte der Starpianist des Jazz schlechthin, Keith Jarrett, seinen 75. Geburtstag feiern. Jarretts große Karriere begann mit Anfang 20 im legendären Quartett des Saxofonisten Charles Lloyd. 1970 wechselte er in die Fusion-Band des Trompeters Miles Davis - um sich bald darauf konsequent von elektrischen Instrumenten abzuwenden. Mit seinem Soloalbum "Köln Concert" - das er selbst für misslungen hält - landete er einen spektakulären Verkaufserfolg. Seine vielen folgenden Solo-Recitals aber setzten unerreichte künstlerische Maßstäbe. In den 1970er- und frühen 1980er-Jahren unterhielt Jarrett parallel ein amerikanisches und ein europäisches Quartett. Letzteres wurde zum Sprungbrett für den Saxofonisten Jan Garbarek. Im Trio mit dem Bassisten Gary Peacock und dem Schlagzeuger Jack DeJohnette schließlich bildet Jarrett eine der langlebigsten Formationen der heutigen Musik. Sie bringt das Kunststück fertig, die scheinbar längst zu Genüge ausgelotete Tradition des Great American Songbook aufregend lebendig zu halten.

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Sternzeit

03.00 Uhr
Nachrichten

03.55 Uhr
Kalenderblatt

04.00 Uhr
Nachrichten