Radioprogramm

MDR KULTUR

Jetzt läuft

MDR KULTUR am Vormittag

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

05.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (IV)

William Boyce: Symphonie D-Dur, op. 2, Nr. 5 (Aradia Ensemble: Kevin Mallon) Johannes Brahms: Rhapsodie h-Moll, op. 79, Nr. 1 (Gerhard Oppitz, Klavier) Ferdinand Ries: Symphonie Nr. 4 F-Dur, Finale, op. 110 (Zürcher Kammerorchester: Howard Griffiths) Georg Friedrich Händel: Harfenkonzert B-Dur, HWV 294 (Marisa Robles, Harfe; Academy of St. Martin in the Fields: Iona Brown) Frederick Delius: "A song before sunrise" (London Philharmonic Orchestra: Vernon Handley) Gabriel Yared: "The English Patient", Suite (Philip Martin, Klavier; Münchner Rundfunkorchester: Gavin Sutherland) Domenico Gallo: Sonate Nr. 9 A-Dur (Parnassi musici)

06.00 Uhr
MDR KULTUR am Morgen

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, Kalenderblatt, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr) Lesezeit

09.00 Uhr
Mein Leben (Folge 1 von 5)

Zum 100. Geburtstag von Marcel Reich-Ranicki am 2. Juni Von Marcel Reich-Ranicki Marcel Reich-Ranicki (1920-2013) wurde viel bewundert und viel gescholten, war bekannt und populär, einflussreich und schließlich aber auch umstritten. Mit seinem "Literarischen Quartett" bewies er viele Jahre lang, dass die Vermittlung von Literatur im Fernsehen höchst unterhaltsam sein kann und dass auch das Fernsehen imstande ist, der anspruchsvollen Literatur den Weg zum Leser zu bahnen. Was steckte hinter seinem unvergleichlichen Aufstieg, hinter diesem verblüffenden Erfolg? Als Reich-Ranicki, kaum neun Jahre alt, aus seiner polnischen Geburtsstadt Wloclawek an der Weichsel nach Berlin übersiedelt, verabschiedet ihn seine Lehrerin mit den Worten: "Du fährst, mein Sohn, in das Land der Kultur." Doch das Land der Kultur stellte sich schon dem Kind nicht ohne düstere Seiten dar. Wie ein roter Faden zog sich diese zwiespältige und widerspruchsvolle Erfahrung durch sein weiteres Leben: Das Glück, das er der deutschen Literatur verdankte, der deutschen Musik und dem deutschen Theater, schien untrennbar verknüpft und verquickt mit der deutschen Barbarei. Im Jahre 1938, kurz nach dem Abitur an einem Berliner Gymnasium, wurde Reich-Ranicki nach Polen deportiert. Als Jude erfuhr er im Warschauer Getto die schrecklichsten Demütigungen, die Menschen Menschen bereiten können. "Immer wieder haben wir versucht", so schreibt er, "unsere Trauer zu vergessen und unsere Angst zu verdrängen. Die Poesie war unser Asyl, die Musik unsere Zuflucht." Zusammen mit seiner Frau Tosia überlebte er das Inferno - durch Zufall und auf dramatische Weise. In Polen der Nachkriegsjahre wurde er Kommunist und Zeuge des größten Verrats, den die herrschende Partei der Idee einer gerechten Gesellschaft zufügen konnte. 1958 kehrte er nach Deutschland zurück, wurde beinahe sofort als Kritiker anerkannt und bald auch gerühmt - musste sich immer wieder überzeugen, dass er trotz aller Erfolge nie dazugehörte, dass er als Fremder behandelt wurde. In diesem Buch, das weder Triumphgesang noch Klagelied ist, bewährt sich der Kritiker als temperamentvoller und anschaulicher Erzähler und als unbestechlicher Zeuge des Jahrhunderts. Farbig pointiert und anekdotenreich schildert Reich-Ranicki die Stationen seines so bewegten wie bewegenden Lebens. Er berichtet über die "Gruppe 47", er beschreibt seine Jahre als ständiger Kritiker bei der Wochenzeitung "Die Zeit" und später als Literaturchef der "Frankfurter Allgemeinen", er erinnert sich an Begegnungen mit großen Schriftstellern seiner Zeit, mit Bertolt Brecht und Anna Seghers, mit Elias Canetti und Thomas Bernhard, mit Böll, Frisch und Grass und vielen anderen. So skizziert er ein aufschlussreiches und überraschendes Bild des literarischen Lebens in Deutschland. Produktion: hr 1999 Sprecher: Marcel Reich-Ranicki (27 Min.)

09.35 Uhr
MDR KULTUR am Vormittag

Kalenderblatt, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.

12.00 Uhr
MDR KULTUR am Mittag

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.

14.00 Uhr
MDR KULTUR am Nachmittag

MDR KULTUR - Die Klassikerlesung

15.00 Uhr
Münchhausens wunderbare Reisen (Folge 20 von 20)

Zum 300. Geburtstag von Hieronymus Freiherr von Münchhausen am 11. Mai Von Gottfried August Bürger Regie: Gerda Zschiedrich Produktion: MDR 2011 Sprecher: Walter Niklaus (10 Min.)

15.30 Uhr
MDR KULTUR am Nachmittag

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben sowie um 15:45 Uhr Shabbat Shalom. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.

18.00 Uhr
MDR KULTUR Spezial

Lesezeit

19.00 Uhr
Mein Leben (Folge 1 von 5)

(Wh. von 09:05 Uhr)

19.35 Uhr
MDR KULTUR Jazz Lounge

20.00 Uhr
MDR KULTUR Konzert

22.30 Uhr
MDR Kultur Kabarett und Chanson

23.30 Uhr
MDR KULTUR Nachtmusik

MDR Kultur Radio

00.00 Uhr
ARD Nachtkonzert

präsentiert von BR-KLASSIK

00.05 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Hugo Wolf: Scherzo (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Dietrich Fischer-Dieskau) Johann Caspar Ferdinand Fischer: Suite d-Moll, op. 1, Nr. 4 (L'Orfeo Barockorchester: Michi Gaigg) Jean Françaix: Klavierkonzert (Florian Uhlig, Klavier; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Pablo Gonzalez) Friedrich Ernst Fesca: Flötenquartett F-Dur, op. 40 (Linos Ensemble) Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 2 e-Moll, op. 27 (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Neville Marriner)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Arnold Schönberg: "Verklärte Nacht", op. 4 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons) Carl Maria von Weber: Trio g-Moll, op. 63 (Trio Laflamme) Joseph Haydn: Symphonie Nr. 88 G-Dur (Berliner Philharmoniker: Simon Rattle) Sergej Prokofjew: Sinfonia concertante e-Moll, op. 125 (Gautier Capuçon, Violoncello; Orchester des Marinskij-Theaters: Valery Gergiev)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Christoph Graupner: Concerto C-Dur, Allegro, GWV 306 (Accademia Daniel: Shalev Ad-El) Claude Debussy: Sonate (Ivanna Ternay, Flöte; Giovanni Menna, Viola; Emily Hoile, Harfe) Jenö Hubay: Scene de la Csárda Nr. 3, op. 18 (Chloë Hanslip, Violine; Bournemouth Symphony Orchestra: Andrew Mogrelia) Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonia B-Dur (Christine Schornsheim, Hammerklavier; Freiburger Barockorchester)